Travelisto - Der Reise-Podcast für aktive Familien

Travelisto - Der Reise-Podcast für aktive Familien

Reisen mit Kindern mit Andi & Jenny

Transkript

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00:00:12: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Episode von Travellisto, dem Reisepodcast für aktive Familien.

00:00:18: Mein Name ist Andi und in dieser Episode begrüße ich wieder zwei Gäste – die Anna und Patrick Hemminger.

00:00:25: Was passiert wenn man das vermeintlich perfekte Leben einfach hinter sich lässt?

00:00:29: Das Haus kündigt, Job pausiert, Kinder aus der Schule nimmt und ein Jahr lang durch Europa reist auf der Suche nach dem guten Geschmack oder vielleicht auch noch etwas mehr!

00:00:40: Genau das haben Anna und Patrick gemacht.

00:00:42: Und sind zusammen mit ihren drei Kindern durch Europa gereist.

00:00:45: In dieser Episode erzählen sie von dieser Reise zwischen Küchen, Kulturen und ganz viel Familienchaos.

00:00:51: Also freut euch auf diese Episode und das Gespräch mit den beiden!

00:01:17: uns in unserem Podcast besucht und über eure Reise berichtet, die euch ein Jahr lang durch Europa geführt hat.

00:01:24: Und ja wir sind ganz gespannt mehr davon zu erfahren was euch angetrieben habt, was ihr unterwegs erlebt habt und was das Ganze mit den Küchen zu tun hat.

00:01:32: ich bin wirklich neugierig.

00:01:34: Hallo erstmal und ja stellt euch doch gerne mal vor wie ihr seid!

00:01:39: Ja hallo Andi schön dass wir zu Gast sein dürfen bei euch im Podcast.

00:01:44: Ich bin Anna

00:01:45: Und ich bin Patrick Hemminger.

00:01:46: Wir

00:01:47: sind beides Journalisten, ich arbeite beim Radio, mache da viele Reportagen, habe aber auch eigene Podcasts und also wir machen einen eigenen Podcast Travel and Taste.

00:01:58: Ich hab noch andere Podcasts die ich betreue und wir sind eigentlich immer schon super gerne gereist unser ganzes Leben lang.

00:02:05: Und haben schon immer super gerne gegessen?

00:02:08: Dann dachten wir verbinden das Ganze einfach mal!

00:02:12: Das klingt ja nach einer Notwendigkeit, der Kombination von zwei Notwendigkeiten Reisen und Essen.

00:02:17: Also kenne ich muss beides sein in meinem Alltag so und dann habt ihr das verbunden und erzählt mal wie seid ihr auf die Idee gekommen zu sagen wir machen jetzt nicht nur einfach in den Ferien eine Reise sondern Wir ziehen richtig los und kleines Detail am Rand Ihr habt auch noch paar Kinder.

00:02:34: das ganze ist nochmal so die Würze bei der reise

00:02:37: Die würzen genau.

00:02:38: wir haben drei kinder Und das Ganze hat sich so ein bisschen entwickelt auch über die Jahre.

00:02:43: Wir sind vor den Kindern immer schon super gerne gereist, ich war viel in Südamerika, Patrick war viel im Orient unterwegs, haben auch die Welt gesehen und dann kamen die drei Kinder und dann wurde der Radius wieder etwas kleiner.

00:02:56: Weil

00:02:57: wir am Anfang sehr, sehr ungern Auto gefahren sind und dazu kommt dass wir auch immer schon gerne gegessen haben.

00:03:03: Wir haben auch schon mal einen Projekt gehabt mit den drei Kindern.

00:03:06: da haben wir uns ein Jahr lang nur regional und saisonal ernährt.

00:03:09: Bock auf regional heißt das Buch, das wir dazu geschrieben haben.

00:03:13: Und dann gab es so eine Erfahrung ein Erlebnis in Frankreich bei dem wir dachten jetzt drehen wir das vielleicht einfach noch mal weiter.

00:03:22: Also das heißt, wir waren so eine schöne Situation.

00:03:25: Wir saßen in der Britannien in einem schönen Restaurant haben dann es war ein Jahrferien, haben uns einen Flaschen Wein geteilt.

00:03:32: Es war Mittag, der schöne Mittagswein und haben dann einfach so philosophiert also Monsieur Kocht.

00:03:38: Monsieur bediente Madame Kochte.

00:03:41: Wir kriegten Austern und tollen Fisch und die Kinder haben auf einmal alles gegessen Und wir saßen krass zu Hause hier, Kantine und so.

00:03:49: Die essen gar nix, probieren nix... Da waren sie so abenteuerlustig!

00:03:52: Wir dachten wow wieso reisen wir nicht mal ein Jahr lang und gucken was so ein Europas Küchen so gibt?

00:03:58: Und bringen unseren Kindern auch noch einmal die Länder über Küchen bei.

00:04:02: Weil wir hatten die Theorie vor bevor wir losgefahren sind dass die Kinder in den Küchen- und Kochterpfen viel mehr über Europa und das Leben lernen als sie aus Schulbüchern tun würden.

00:04:14: Ja ich habe jetzt auch recht viel Appetit bekommen, weil ich erinnere mich an unsere Britannierreise wo wir dann irgendwo in Konkalk am Hafen saßen.

00:04:23: Da kannst du ja irgendwo überall Austern holen.

00:04:26: So ein Teller voll und da gibt es so einen Gläschen Weißwein haben die Kinder das nicht getrunken aber wir und dann haben sie auch mal die Außer geschlürft und ich glaube wenn man die hier irgendwo mal in Köln denen serviert dann hätten Sie wahrscheinlich den Mund verzogen.

00:04:39: Aber manchmal passt es auch einfach.

00:04:44: Ist der Moment.

00:04:44: Ostern ist ein Alltagsprodukt,

00:04:47: das ist ein

00:04:48: Luxusprodukt.

00:04:49: was es mal an Weihnachten gibt drei Euro das Stück.

00:04:53: Da oben bestellst du dir zwölf Austern fünf paar Euro und Glas Weißwerden dazu kostet auch so gut wie nächstes.

00:04:57: Das ist da einfach lebensartig, das gehört dazu

00:05:00: Genau.

00:05:00: dann kommt bei uns immer der Spruch ach man braucht ja nicht so viel.

00:05:04: Dann habt ihr euch überlegt das ist jetzt so der rote Faden Wir ziehen uns einen Jahr lang los, das haben denn die Kinder gesagt.

00:05:10: haben wir super einen jahr lang essen?

00:05:13: Also als erstes haben sie gesagt, oh super ein Jahr lang keine Schule.

00:05:16: Ja okay.

00:05:17: Also

00:05:17: wie alt sind denn eure Kinder?

00:05:18: oder waren die zu dem Zeitpunkt?

00:05:20: Waren, als wir losgefahren sind, fünf neun und elf.

00:05:24: Okay also voll im Schulalter.

00:05:26: Voll im Schul Alter!

00:05:27: Und die sind so semi-gerniger.

00:05:29: Also vor allem die Große ist nicht so gerne in die Schule gegangen aufs bayerische Gymnasium.

00:05:33: da war echt viel Druck usw.

00:05:35: Und dann hat es

00:05:35: viel auswendig gelernt.

00:05:36: Viel auswendige an viele Proben und hat gesagt ja cool einen jahrlang da nicht hin mache ich gerne mit.

00:05:41: Und die anderen fuhren auch, also der kleine hatte noch gar nicht so ... Du auch, der fand das gut.

00:05:45: Der konnte es aber nicht überreißen.

00:05:47: Fast dann war er ja noch vier.

00:05:50: Da hat er noch nicht richtig gespannt, was da auf den Weg kommt?

00:05:54: Ja

00:05:55: und jetzt mal rein organisatorisch.

00:05:57: Was sagt denn die Schule, wenn man sagt wir sind jetzt mal weg oder muss erst einmal einen Urlaub beantragen, wie läuft das ab?

00:06:04: Das ist eine gute Frage!

00:06:06: In Deutschland herrscht ja die Schulpflicht.

00:06:07: Das ist ganz leicht die Kinder da mal ein Jahr rauszukriegen.

00:06:11: Also jedes Bundesland hat ein eigenes Schulgesetz, dann muss man reingucken und gucken ob man irgendeine Ausnahmeregel findet?

00:06:17: Die haben wir dann Gott sei Dank gefunden.

00:06:19: Genau weil die Kinder waren nach wie vor in Bayern gemeldet.

00:06:23: aber wenn man länger als circa sechs Wochen sich außerhalb von Bayern auffällt erlischt die bayerische Schulpflicht das ist ein ganz kleiner Passus in irgendeinem Unterparagrafen versteckt.

00:06:34: Nur davon haben auch die Rektoren in Bayern, die Schulleiter, in den seltensten Fällen etwas gehört.

00:06:41: Und es hat uns einiges an Überzeugungsarbeit gekostet und wenn sich die Schuleiter quergestellt hätten dann wäre das auch schwer geworden.

00:06:48: Ja vor allem das Gymnasium fand erst mal richtig doof was wie ist noch nie da gewesen aber die Grundschule fand super also die Direktorin war mit gereist.

00:06:57: Das war ganz

00:06:58: nett.

00:06:58: Gab es denn so unterwegs ein Pflichtprogramm, dass die Kinder irgendwie noch einen Lernprogramm mitbekommen haben?

00:07:04: Oder ging's dann nach einem Jahr wieder eine Stufe runter?

00:07:07: oder wie ist das dann so gelaufen?

00:07:09: Wir haben schon Homeschooling gemacht.

00:07:11: Wir haben uns die Bücher mitgenommen, die wichtigsten.

00:07:14: Also wir haben nur die Hauptfächer unterrichtet und haben uns das dann aufgeteilt.

00:07:17: Wir haben gesagt vormittags ein paar Stunden machen wir einfach Schule wenn wir jetzt nicht gerade unterwegs ins nächste Land.

00:07:24: Und wir haben gesagt sie lernen ja ganz viel dadurch dass sie reisen.

00:07:27: also so die Nebenfächsschichte Musik Religion Das kann man ja alles auch abbilden aus einer Reise.

00:07:34: Wir sind dann ja erst mal nicht nach Deutschland zurückgekehrt.

00:07:36: Wenn wir zurückgegangen wären, haben die Schulen gesagt, würden die Kinder auf Probe versetzt werden.

00:07:42: und dann muss man bis Weihnachten geschaut, passt das oder passt es nicht?

00:07:46: Okay, alles klar!

00:07:48: Ja, das ist ein schwannendes Thema und ein eigenes Thema für sich.

00:07:51: Ich finde es immer interessant dass es geht.

00:07:53: Vielleicht müssen wir auch nach Bayern ziehen um dann sechs Wochen aus Bayern wegzugehen um dann diesen Passus herauszufinden.

00:08:00: Also ich gucke mal im NRW-Schulgesetz wo bei uns ist schon fast zu spät.

00:08:03: der Junge macht ja jetzt bald ab wie dann ist es eh durch.

00:08:06: aber vielleicht gibt's ja auch so paar kleine...

00:08:08: Gibt es auf jeden Fall?

00:08:09: Ich habe mir auch bei anderen Familien recherchiert.

00:08:11: Ich glaube ich hatte auch meine Familie aus Köln gefunden.

00:08:13: da gibt es auch irgendwo gibt es da auch eine Ausnahmeregel muss man einfach finden.

00:08:21: Wir haben es jetzt irgendwie hingekriegt.

00:08:23: Wir sind ja auch selbstständig und müssen ja irgendwie auch gucken, dass das alles im Einklang irgendwie funktioniert.

00:08:28: Und wir haben für uns das Modell gefunden, da ist es halt passt.

00:08:31: aber natürlich sind dann die Fähren So gut es geht komplett dann auch immer die Zeit.

00:08:37: Immerhin im Vergleich zu anderen, die dann wirklich nur an bestimmte auch beruflich Ferienzeiten gebunden sind, denn man hat ja nicht automatisch sechs und ein halb Wochen Sommerferien als normaler Angestellter oder so.

00:08:50: Dann hast du aber dann irgendwie das Maximale da rausholt aus der Ferienzeit in den Möglichkeiten und es hat dann ganz okay geklappt.

00:08:59: und ich merke auch dass es den Kindern immer Also vorher immer so ein bisschen die Motivation gibt, ach komm bald ist es soweit.

00:09:06: Wir haben noch einen Highlight vor uns und hinterher kommt man doch mit vielen neuen Eindrücken und gestärkt wieder zurück und dann ist auch gar nicht so stimmen.

00:09:14: Die erste Zeit was da liegt ja nach zwei Tagen meistens.

00:09:17: So ihr seid dann losgereistet erzählt mal wo ging's denn zunächst hin?

00:09:21: oder habt ihr euch vorher so einen Plan gemacht?

00:09:24: Dass ihr gedacht habt hier da waren wir hin.

00:09:26: Die Europakarte vor uns sind haben wir so ein paar Nadeln eingesteckt sozusagen.

00:09:31: Es war eigentlich klar, dass wir in den Niederlanden starten.

00:09:34: Weil Annas Elternbord-Goldene Hochzeit gefeiert haben.

00:09:37: Dann wollten wir dem guten Wetter ein bisschen hinterherreisen und dann hat Jakob den Wunsch geäußert er möchte auf die Akropolis Und die Mädchen als alte Astridindgren-Leserinnen wollten mit Sommer gerne in Schweden sein.

00:09:50: Das passt ja alles.

00:09:52: Und zwar

00:09:52: die grobe Rute eigentlich schon gesetzt

00:09:55: Genau über die niederlande Frankreich Champagne prickeln starten runter dann begund über Italien, Portugal.

00:10:03: Dann rüber nach Italien-Syzilien, Griechenland wieder hoch, Albanien, Österreich, Polen, Schweden Norwegen genau also so ein richtiger

00:10:13: Runter.

00:10:14: Und seid ihr da mit dem Auto gefahren?

00:10:15: Wie seid ihr gereist?

00:10:17: Wir haben einen kleinen Bus aber nicht zum Übernachten einfach so eine Wäne.

00:10:21: und wir haben uns bewusst gesagt holen jetzt kein Camper oder sowas.

00:10:25: Erst das ist so teuer.

00:10:26: und zweitens haben wir gesagt, wir wollen ja in die Städte rein!

00:10:29: Wir wollen nicht auf dem Campingplatz sein.

00:10:30: Wir wollen da rein wo wirklich gute Küche sind.

00:10:33: Wollen sehen, auf die Märkte wollen wir gehen, wollen sehen was die Leute essen und das kriegt man eher mit wenn man einfach mittendrin ist.

00:10:39: Auf dem Campingsplatz lernt man andere Camper kennen und darauf hatten wir dieses Projekt halt keine Lust

00:10:46: Wobei es natürlich auch immer wieder Stellplätze gibt in Städten, die aber wenig attraktiv sind.

00:10:51: Muss ich dazu anmerken?

00:10:53: Also von daher ist das glaube ich eine gute Entscheidung und ich glaube auch wenn ihr sagt ja Essen gegangen oder habt ihr Essen gekauft und dann regional Produkte selber gekocht weil dass er im Camper ein wenig limitiert.

00:11:06: Alles wir haben probiert.

00:11:09: Wir haben nachgekocht, wir haben Köche besucht und da auch mit gekocht teilweise.

00:11:15: Also der erste Besuch für einen neuen Land führt uns eigentlich immer mal ganz banal in den Supermarkt weil die Menschen natürlich einkaufen und dann zu gucken was gibt es denn da?

00:11:24: Und da haben wir die ganze interessante Beobachtung gemacht das eigentlich jedes land so ein paar landestypische Regalmeter hat.

00:11:31: In Frankreich ist Zum Beispiel die Auswahl der Produkte ist riesig, das Gemüse ist sensationell.

00:11:37: Wir haben auch Supermärkte gefunden mit lebenden Hummern.

00:11:40: Riesige Weinabteilung in Italien, wen wunderts?

00:11:44: Jede Menge Pasta im Regal...

00:11:46: In Spanien schinken Beine überall!

00:11:49: Der Manchego in...

00:11:51: Griechenland den frischen Feta.

00:11:53: Portugais war so eine Wunder-Tüte.

00:11:55: Toll war da, man konnte herrlich Kaffee trinken.

00:11:57: In jedem Supermarkt sind es ca.

00:11:58: ein paar Zenten Espresso besser als Italien teilweise.

00:12:02: In Polen die frischen fermentierten Produkte, in den Kurier gab es dann oft so Holz-Bottige.

00:12:07: Da konnte man sich das frische Sauerkraut oder die frische sauren Gurken rausschaufeln.

00:12:12: Das war sehr interessant.

00:12:12: und dann war der nächste Schritt natürlich auf die Märkte zu gehen um zu gucken was wird da angebaut?

00:12:18: Was kaufen die Leute auf dem Markt ein?

00:12:21: Es ist natürlich je nach Jahreszeit mal auch ein bisschen eingeschränkt, aber das war so.

00:12:25: der zweite Schritt und der dritte schritt waren natürlich auch einfach Essen gehen.

00:12:29: Und da haben wir uns natürlich vorher genau überlegt in was für Restaurants Gehen wir um möglichst authentischen Einblick zu kriegen?

00:12:35: Naja vorgenau überlegt.

00:12:36: Wir haben auch teilweise die leute vor Ort gefragt und haben halt super geheimtipps gefunden.

00:12:41: Ich rede einfach dass haben wir das haben wir auch spontan entschieden.

00:12:44: dann unterwegs Genau

00:12:47: Ja, ich gehe gerade auch so Gedanken geh ich jetzt mit und war es gerade in verschiedenen Supermärkten.

00:12:51: Und weiß halt auch dass es ja auch dann immer unheimlich viel Spaß macht im Ausland Supermärke zu besuchen.

00:12:58: In der Regel wir haben auch schon mal Supermarkt oder Länder gedeckt.

00:13:01: wo ist dann sehr überraschenderweise doch sehr limitiert und eingeschränkt weil man dachte okay das ist eigentlich ein üppiges Land das müsste auch ganz viele Sachen haben.

00:13:10: dann war's dann eher wenig.

00:13:12: aber Also Frankreich, Italien, Spanien.

00:13:15: Ja Portugal hätte ich es auch gedacht.

00:13:17: Wer mir jetzt spontan gar nicht so viel angefallen, wobei ich auch immer sehr gut in Portugal gegessen habe.

00:13:21: Polen ist auch total interessant.

00:13:23: da war ich mal auf einer Produktion und... Da mussten wir in einem Restaurant die ganze Karte hoch-und runter essen und das war halt auch sehr fleischlastig oder so Suppe im Brot also alles sehr mächtig.

00:13:38: Wir waren hinterher doch relativ fertig, da erinnere ich mich noch daran.

00:13:41: Aber es war trotzdem irgendwie superuhrig und total... Also halten so wie man sich das halt in Polen vorstellt.

00:13:51: Habt ihr dann euch eine Ferienwohnung geholt?

00:13:54: oder wie habt ihr denn gelebt?

00:13:56: Wie habt ihr das organisiert?

00:13:57: also habt ihr wirklich schon alles im Voraus geplant?

00:13:59: oder habt ihr so gesagt step-for-step organisiert

00:14:03: Teilweise, teilweise hatten wir vorher schon alle möglichen Bekannten und Freunde gefragt.

00:14:08: Habt ihr nicht irgendwo?

00:14:09: kennt ihr jemanden?

00:14:10: Habt in der Wohnung... Es gibt erstaunlich viele Leute im bekannten Kreis die dann irgendwo doch eine Immobilie noch haben, die man auch über den Winter günstig mieten kann.

00:14:18: oder Dann haben wir mal Work and Travel gemacht, auf dem Bauernhof mitgeholfen.

00:14:23: Kinder haben morgens die Schafe rausgetrieben und die Köttel weg geputzt Und die Hühner versorgt.

00:14:27: Wir haben einen Boden verlegt Neues Dach gemacht.

00:14:34: Konnten wir nicht?

00:14:38: Hatten wir auch hier und da Kooperationen, z.B.

00:14:41: in Frankreich waren wir elf Tage auf dem Hausbrot unterwegs, da war der Anbieter unterstützt weil sie die Idee cool fanden.

00:14:47: Wo wart ihr da unterwegs?

00:14:51: im Burgund, erst auf dem Kanal die Sontre.

00:14:53: Dann sind wir auf die Sonne abgebogen und dann auf das kleine Flüsschen Cey, dass uns bis nach Luan gebracht hat in die Heimat des Brezons.

00:15:01: Ja super!

00:15:02: Okay wow ja cool.

00:15:04: Wir waren auch mal auf dem Canal mit die unterwegs und hab ich hinterher Ärger bekommen, weil sich in einer Podcast-Episode erzählt habe, Menschen, die auch mit so einem Haus unterwegs waren gerne dem Wein gefroren haben.

00:15:17: Weil es doch sehr eine sehr gemütliche Art und weil das Reises geht ja sehr langsam zu.

00:15:21: Die haben halt immer... Also wir haben häufig andere Boote gesehen wo die Leute oben fröhlich gefeiert haben und weingetrunken haben.

00:15:30: Und das wurden mir hinterher dann so ausgelegt dass ich behauptete, dass alle Senioren in Frankreich sie ganz weit besoffen auf Hausbooten durch die Gegend fahren.

00:15:39: Das ist natürlich nicht der Fall.

00:15:40: aber einfach Kennt ihr selbst, wenn man durch Frankreich zieht?

00:15:43: So durch die Landschaft.

00:15:44: Dann unseren glästen Wein hatten einfach... ...die gute Stimmung genießt und dann auch an dem Kanal immer wieder anhält was zu essen holen.

00:15:51: da gibt es ja dann auch so Bauenhilfe und so haben wir mal gesagt, wo man immer etwas geholt hat, okay so und ich weiß nicht was das war total urig.

00:15:57: also von daher ist natürlich auch nicht schlechter so etwas größere Tour zu machen.

00:16:01: Wir waren eine knappe Woche unterwegs und haben sie aber auch sehr genossen.

00:16:06: Ja wir fanden es auch toll.

00:16:07: Es war auch ein bisschen die Entdeckung der Langsamkeit.

00:16:11: Er musste erst mal auch so richtig sein Tempo runterdrösseln, weil man kommt nicht schnell voran.

00:16:16: Da hangelt man sich von Schleuse zu Schleusen und man muss auch ein bisschen gucken was auch für Restaurants oder Sachen am Rand liegen.

00:16:22: Manchmal ist da auch viel, wenn der Bäcker zu hat... Dann hat er halt zu.

00:16:26: Wir wollten in den elf Tagen ganz bewusst schauen, also sonst, wenn wir wissen da ist ein cooles Restaurant oder ein spannender Markt, setzen uns auch mal eine Stunde ins Auto um dahin zu fahren und dann waren wir eben elf Tage auf das zurückgeworfen was in laufweite vom Boot war.

00:16:38: Das war ne sehr interessante Erfahrung Und wenn man gezwungen ist genau hinzugucken entdeckt man doch Juwelen an denen man sonst vielleicht achtenlos vorbeigesteuern kann.

00:16:49: Ja, da erinnere ich mich auch daran weil das gute war.

00:16:51: also ist es nicht unbedingt direkt der große supermarkt neben dem kanal sondern eher so Wenn dann ein dorf oder mal eine schläuze diesen kleines kaffee hat Oder aber dann den nächste laden ist dann im nächsten dorf Da musst du erstmal hinlaufen und dann nimmst du das ganze anders bar und planst auch anders.

00:17:08: natürlich haben wir vorher auch ein bisschen was eingekauft Aber du musstest dann schon irgendwie gucken gibt's irgendwie da wie gesagt den bauernhof der den käse verkauft?

00:17:15: Dann hast du dann wirklich dass immer so nicht so ein bisschen intensiver So wahrgenommen.

00:17:20: Super schön!

00:17:21: Und wenn man den Käse über drei Kilometer im Rucksack zum Boot trägt, dann geht

00:17:24: es

00:17:25: mal auf ganz andere Weise.

00:17:26: Hat ja einen ganz eigenen Wert genau.

00:17:28: Ja herrlich.

00:17:30: Wir waren aber dann ganz froh als wir irgendwann in Kaka-Song ankamen und da gab's dann ein wenig mehr Möglichkeiten und auch mal Essen zu gehen oder so.

00:17:36: was war mit der Kurve.

00:17:37: Ja super das klingt gut.

00:17:39: Und die Kinder haben alles mitgemacht also die haben auch... Da habt ihr eben schon gesagt die waren da auch offen und haben sich auch auf die ganzen kurinalischen Abenteuer eingelassen?

00:17:48: Ja meistens, es fing nur so etwas interessanter an.

00:17:52: Wir hatten uns ein ganz tolles Restaurant rausgesucht in Frankreich.

00:17:55: das hatten wir gefunden uhrig toll.

00:17:57: Wir kamen dort an nach drei Stunden Autofahrt.

00:17:59: Wir hätten natürlich mit denen noch mal rausgehen sollen dass sie springen haben wir aber nicht.

00:18:02: das Ding war voll besetzt und unsere Tochter streikte dann einfach die sagt ich will hier Pizza gab's natürlich keine Pizza.

00:18:09: Das war so ein Riesen-Familienkrach.

00:18:12: Und alle Franzosen nehmen uns guckten, was machen die denn

00:18:15: da?

00:18:16: Wir sagten okay unser Motto ist Travel and Taste und wir sitzen zusammen im Restaurant.

00:18:20: Alle plaffen sich nur an!

00:18:22: Was haben wir uns da nur

00:18:23: eingebrockt?!

00:18:25: Uns Frankreich ist nicht ganz leicht mit Essen gehen für Kinder weil oft ist ja dieses Menü... Für die Kinder gibt es dann auch oft ähnliches Steak-Cache.

00:18:33: So eine Schusole haben unsere Kinder das immer genannt.

00:18:37: Ja, im Burger waren dann immer so ganz viele Zeugs noch drin.

00:18:40: Gedöns wie unsere Tochter sagte.

00:18:42: also da war am Anfang schon ein bisschen heikeln der das erste aber Dann dann ging's.

00:18:47: also dann haben wir auch schöne Sachen gefunden und Italien Griechen hat es ging sowieso alles weil wir haben festgestellt die lieben Auch diese gemeinsame eskultur so tapas in spanien Da steht immer irgendwas drauf was den Kindern schmeckt.

00:18:58: oder griechenland da gab Es immer etwas was den geschmeckt hat.

00:19:01: das fand sie super.

00:19:03: ja genau weil das ist ja dann schon dass ihr habt ja auch so ein bisschen beschrieben.

00:19:06: Es ist ja dann schon der Zugang zu der Kultur, also einmal was die Leute essen.

00:19:12: Aber auch wie sie das Ganze zelebrieren.

00:19:14: Das gibt's ja auch große Unverschiede.

00:19:17: Man kann vielleicht von beim Fastfood anfangen und dann gibt es irgendwann einen Essen bei manchen, dass sich da über den ganzen Tag hinzieht.

00:19:26: Wie habt ihr das wahrgenommen?

00:19:28: Das schockiert es sozusagen.

00:19:30: Am Anfang waren die Essenszeiten in Spanien, als wir kamen aus Frankreich dann nach Spanier und waren am Anfang haben uns um die Produktion von Olivenöl bemüht und haben uns das angeschaut und waren da weil nichts anderes mehr frei war dann doch mal auf dem Campingplatz gelandet in so einem riesigen Zelt Und da gab es eine kleine Bar an dem Campingplatz, das war alles total nett.

00:19:53: Wir haben um sieben dann ein Bier getrunken und fragten ja können wir denn hier auch was essen?

00:19:58: Ja klar ich habe so ausgemacht Fleisch irgendwas und Käse und alles mögliche.

00:20:02: So ein Jahr, das hätten wir gerne.

00:20:03: Da guckt ihr uns mit großen Augen und sagt aber doch nicht jetzt!

00:20:08: Nein!

00:20:09: Und wir waren noch so Essenzeiten aus dem Rest von Europa gewohnt und die Kinder gucken uns also... Was machen wir denn jetzt zwei Stunden

00:20:15: lang?!

00:20:16: Und dann gab es ein einziges Restaurant in der Gegend.

00:20:19: Da sind wir dann hin, um acht haben uns hingetraut und das war einfach noch gähnend leer... ...und der Besitzer sagte ja ihr könnt euch schon mal hinsetzen aber jetzt ist erstmal drin das Personal also müssen wir noch ein bisschen warten.

00:20:30: Und so um neunhalb Zehen haben wir dann langsam die Speisekarte gekriegt ab zehn das Essen.. ..und dann füllte sich das Ding auch!

00:20:36: Also bis zwölf war da Leben in der Bugehänge noch.

00:20:39: Das ganze Dorf kam dahin.

00:20:41: Essen war super.

00:20:42: Aber darauf mussten wir uns erst einmal ein bisschen einstellen.

00:20:46: Ja ja, wir haben mal vor vielen Jahren vor den Kindern in Spanien gelebt und das ist tatsächlich dann so ein Rhythmus an dem man sich gewöhnen muss.

00:20:53: Und ich erinnere mich noch daran Wir haben damals also wurde das Mittagessen auf der Arbeit auch zelebriert.

00:20:59: Das heißt man ist immer rausgegangen und da gab es einen Menü del Dia.

00:21:03: Man geht jetzt nicht wenn man arbeitet in Deutschland Ich kenn's jetzt nicht so jeden Tag ins Restaurant und das war halt üblich weil es halt auch irgendwie so immer so ein Paket gab.

00:21:12: Da gab es dann nicht wenige, die auch zum Mittag die Flasche Wein getrunken haben oder Tinto del Verano im Sommer.

00:21:19: Erstmal wenn sie nach der Pause am Büroplatz besucht hat, erst mal so ein Nickröchchen gehalten haben weil das musste ja auch erstmal verarbeitet werden und da ging's halt ab zehn erst los mit dem Abendessen Wenn man morgens wieder früh aufstehen muss, dann denkst du ja also wenn du abends essen gehen willst.

00:21:35: Wie gesagt das dauert und da ist aber auch immer Stimmung.

00:21:38: Also es fand ich auch immer sehr positiv so ne?

00:21:40: Ja

00:21:40: toll!

00:21:41: Auch der erste Besuch in so einer Bar in Spanien.

00:21:43: wir wollten Frühstück haben aber ganze Ding war voll besetzt Und wir konnten uns nur schreiend verständigen.

00:21:49: Die Kinder guckten damit großen Augen Aber

00:21:52: auf einmal anfing zu berühlen.

00:21:53: Sie sprecht da auch Spanisch.

00:21:54: Ich habe auch mal in Spania gelebt und dann hab' ich immer noch geschrien und dann kam das Essen dann auf.

00:21:59: Ach die Kinder mochten das sehr.

00:22:01: Auch Griechenland mochten sie auch sehr da.

00:22:02: Also, da ist es auch echt üblich dass man Essen geht immer essen geht weil Essen sehr günstig ist also viel günstiger als den Supermarkt einkaufen

00:22:10: zum Beispiel.

00:22:11: Habt ihr vielleicht auch schon erlebt?

00:22:13: Das ist ja eigentlich auch schön bei Essen gehen.

00:22:15: ich bin jetzt nicht so der super Koch oder wir sagen mal insgesamt sind wir eher die pragmatischen Köche und weil's auch im Alltag einfach da haben wir selten die Zeit uns jetzt irgendwie eine Stunde in eine Stunde noch länger irgendwie in die Küche zu stellen.

00:22:29: Zu ganz besonderen Anlässen nehme ich sie mir, aber sonst hat das nicht so den hohen Stellenwert, aber deswegen ist Essen gehen so schön.

00:22:35: nur was kann macht es ja auch jetzt nicht ständig und das ist halt eben auf Reisen so.

00:22:38: da bist du ja manchmal je nachdem wie du reißt mehr oder weniger bezwungen beziehungsweise bist ihr auch neugierig und hast dann einfach diese Möglichkeiten und dass ist halt so schön das halt zu erleben und dann auch eben unter Menschen zu kommen.

00:22:52: Total wir lieben das auch alle gemeinsam am tisch zu sitzen, es verschafft auch so eine verbindung.

00:22:57: Das geht ja noch viel tiefer auf dieses gemeinsame essen.

00:23:01: und also in griechenland waren wir auch so überrascht diese gastfreundschaft griechland und albanien.

00:23:07: Und da waren wir zum Beispiel einmal in so einem Ruindorf, das stand nicht mehr so viel.

00:23:11: Weil das Dorf verlassen war, da standen nur drei Häuser und an einem Samstag zog da so ein köstlicher Duft drüber und dort grillte dann jemand und wir wurden sofort eingeladen.

00:23:20: Kam, kam!

00:23:21: Die sprachen aber gar kein... die sprachen kaum Englisch.

00:23:24: Wo war's?

00:23:24: In Griechenland oder in Albanien?

00:23:27: und wurden dann eingeladen mit wildfremden Leuten zu essen, zu trinken.

00:23:31: Es war großartig!

00:23:33: Aber Albanien ganz genauso?

00:23:34: Ja weil in Griechenland die Gastfreundschaft schon seit vielen tausend Jahren heilig ist, man konnte sich ja früher nie sicher sein dass das auf einmal Zeus im Menschengestalt ist der vor der Tür steht und deswegen wird jeder Fremde der um Essen und was zu trinkt bittet immer freundlicher reingebeten.

00:23:50: Man weiß ja nie.

00:23:52: Ist das heute auch noch so?

00:23:55: Das ist natürlich so ein Travel-Hack, dass du immer irgendwo klopfst und so tust.

00:24:01: Du könntest ja toll sein damit du irgendwo dich durchfuttern kannst also.

00:24:06: Ja und wir haben einfach auch festgestellt das Essen ein totaler Türöffner zu den Kulturen ist.

00:24:11: weil wenn du es zu Ende denkst is die Frage was bist du eigentlich?

00:24:16: Die Frage wer bist du Was ist deine Geschichte?

00:24:19: Was ist die Geschichte deines Landes?

00:24:21: Und darüber sind wir den Menschen und den Ländern viel näher gekommen, als er es mit einem schnöten Reiseführer getan hätten.

00:24:28: Aber habt ihr dann auch wirklich dadurch auch Menschen kennengelernt?

00:24:31: Du seid noch mal in den Aussage gekommen... Wie ist das so gelaufen?

00:24:35: Zum Beispiel Griechenland!

00:24:36: Inzwischen ein lieber Freund von uns Anestis der dort sehr viel im Weinbereich unterwegs ist.

00:24:42: Den haben wir um fünf Ecken herum kennengelernet, haben ihm erzählt was wir machen und dann schickt er uns eine E-Mail.

00:24:49: Also ihr seid in tessaloniki.

00:24:50: morgens frühstücken geht ihr da mittagessen geht ihr dort dann macht ihr noch einen abstecher über diesen und jenen markt Dann habt ihr eine kleine pause und abends treffen wir uns zum abendessen.

00:25:00: am nächsten tag besuchen wird zusammen drei betriebe und fünf weingüter

00:25:05: Und das war einfach toll dass wieder so leute auch kennengelernt haben.

00:25:08: die leute haben auch so die haben auch So gerne über ihr essen auch geredet in albanien zum beispiel ich habe noch nie so herzliche menschen getroffen wie Albanien.

00:25:19: Da waren wir an einem Ort im Ritzi-Isanave, da macht ein Koch wieder zurück zu den Wurzeln des Landes und hat einen Bauernhof aufgebaut wo wirklich das ganze Land hin pilgert um mal diese ganz alten albanischen Gerichte zu essen.

00:25:34: Der hatte sich als er das angefangen hat Großmütter angestellt die die alten Rezepte noch kannten weil er sie selber auch nicht mehr kannte ne?

00:25:41: Weil da ja so eine lange sozialistische Diktatur.

00:25:43: Der

00:25:43: hat

00:25:44: so schön gesagt, dass kulinarische Gedächtnis unseres Landes.

00:25:48: Und das uns dann zu erzählen?

00:25:50: Das fanden die Leute natürlich auch super, dass wir das an auf wieder weiter tragen und noch weiter auch erzählen in unseren Blogs

00:25:56: und Podcasts.

00:25:56: Ja ja, auf jeden Fall!

00:25:58: Ach, das ist echt ganz cool.

00:25:59: Ich stelle es mir auch wieder vor also auch Albanien oder so, da sind ja gerade so Länder erst mal total spannend zu entdecken.

00:26:06: Ich fand auch da waren die Menschen unheimlich herzlich und wir haben auch immer sehr gut und interessant gegessen.

00:26:13: Es ist ja auch so eine Mischung zwischen, ich weiß gar nicht wie es beschreiben soll.

00:26:16: also das war ja schon ein bisschen.

00:26:18: teilweise in Richtung Türkei ging's dann manchmal was aus Essen angehen und dann aber auch sehr viel Gemüse und Obst, was ist denn ein Obstparadies?

00:26:28: Ich erinnere mich nur immer an die Wassermelonen da und ja das war sehr schön!

00:26:33: Wie ist es denn so gelaufen, wenn man jetzt als Familie, als Einheit mit fünf Personen ein Jahr lang immer zusammen hängt und reißt?

00:26:43: Ich habe ja schon mitbekommen.

00:26:44: Ihr habt natürlich dann auch immer wieder Kontakt zu anderen Menschen gehabt.

00:26:47: aber wie haben wir das für die Kinder wahrgenommen?

00:26:49: Hat Ihnen das gereicht genügt oder sind die mal himmelig geworden?

00:26:53: Die sind da eure Eindrücke und Erfahrungen!

00:26:56: Also die sind sehr, sehr stark zusammengewachsen.

00:26:58: Die drei weil sie sich hatten und viel miteinander gespielt haben natürlich auf so engen Raum kracht es.

00:27:04: also wir haben wirklich gemerkt Wir müssen Konflikte aus also wir müssen die einfach direkt lösen weil das bringt nichts wenn einer stundenlang beleidigt ist.

00:27:12: Und da haben wir sehr viel über Konfliktmanagement gelernt.

00:27:15: Ja, und zwar haben auch gelernt wenn die Unterkünfte zu eng sind gerade auf diesem Campingplatz in Spanien das jetzt halt ein großes Zelt oder wir waren auch in Spania mal in so einem Pilgerhostel untergebracht.

00:27:26: Wenn keiner eine Tür hat, die einmal hinter sich zumachen kann dann ist es

00:27:32: schwierig Dann streitet man sich auch leichter

00:27:34: Es hat auch... dann knallt's auch.

00:27:37: Das ist vollkommen klar.

00:27:39: Und zum Schluss war auch so, also wir haben schon gemerkt diese ständige Wegfahren wieder werden.

00:27:43: Sechzig Unterkünfte in dem ganzen Jahr das war schon sehr, sehr viel

00:27:47: und

00:27:48: wurde es immer länger, dass wir in einem Ort blieben.

00:27:49: Also in Schweden waren wir zum Beispiel mal vier Wochen im kleinen Haus, das wir gemietet haben.

00:27:54: Das fand die Kinder herrlich!

00:27:55: Da gab's ein Legozimmer wo sie alles benutzen durften, da fanden sich dann doch sehr schön einfach einen Ort auch wieder zu bleiben und nicht aus- und einzupacken.

00:28:05: Jetzt fahrt ihr in ganz vielen Ländern unterwegs.

00:28:07: Es ist natürlich eine ganz schwierige Frage Was waren so eure Reise Highlights?

00:28:13: Gibt's da irgendwie was, wo?

00:28:14: ja nochmal wie sagt das war irgendwie besonders Erbähnenswert lustig interessant spannend und Wo hat es euch denn So am besten gefallen?

00:28:25: habt ihr euch am wohlsten gefühlt?

00:28:28: Das ist ne spannende frage.

00:28:29: darüber haben wir heute morgen uns auch noch mal unterhalten gesagt die kann man eigentlich gar nicht richtig beantworten, weil natürlich gibt es Länder und Situationen die besonders schön sind.

00:28:43: Und dann gibt es Ländern und Situatione, die schubsen dich aus der Komfortzone.

00:28:47: Albanien ist zum Beispiel so ein Land, Polen war so ein land was ja auch davor überhaupt nicht kannten.

00:28:53: Das ist dann wirklich Reisen das mitunter auch anstrengend und gerade deswegen dann aber auch wieder sehr schön und interessant In Ländern, wo man die Sprachen kann und in denen man sich auch auskennt wie Frankreich-Spanien.

00:29:08: Da bewegst du dich innerhalb der Komfortzone.

00:29:10: Das ist ein kuschelig weiches warmes Kissen das ist schön ungemütlich.

00:29:13: Und... ...das andere ist einfach was völlig anderes!

00:29:17: Das will ich gar nicht so gegeneinander aufrechnen.

00:29:19: Aber es ist natürlich auch absolute Highlights wenn wir so ein paar Highlights nennen also für uns.

00:29:23: Wir waren ja fast zwei Monate in Griechenland Weil wir es einfach wunderbar von den Menschen, von der Kultur, von allem vom Essen gehen.

00:29:31: Wir haben auch richtig Freunde da gefunden werden.

00:29:33: dann sofort ein Lieblingscafé wo wir auch mal arbeiten mussten ja auch von unterwegs arbeiten.

00:29:37: Dann hat einer unterrichtet, der andere durfte ins Café und haben uns mit den Kaffeehausbesitzern angefreundet.

00:29:43: das war ein absolutes Highlight.

00:29:44: ich fand auch Albanien waren Highlight aber auch andere Länder.

00:29:47: Ich fand auch Polen super weil ich die Küche eben überhaupt nicht kannte.

00:29:54: Die Natur war großartig, aber da haben wir nicht so gut gegessen.

00:29:59: Also ich habe gerne eine Situation, wenn man mich fragt was würdest du noch mal erleben?

00:30:06: Das ist eigentlich ne ganz banale Situation.

00:30:07: Da kamen uns gegen elf Uhr abends von Italien kommen mit der Fähre in Igumenica in Griechenland an und das runterfahren der Fahre war völlig chaotisch weil jeder halt fuhr wie er wollte.

00:30:18: In Schweden stehen drei Leute bereit, um zwanzig Autos von der Fähre zu winken.

00:30:22: In Griechenland waren nur hundertfünfzig Autos drauf und jeder fährt wie er will.

00:30:25: Und dann fragen wir den Vermieter unsere Unterkunft.

00:30:27: können wir denn irgendwo noch was essen?

00:30:30: Er sagt ja klar die Straße runter da ist ein Grillrestaurant offen.

00:30:32: Wir kommen um halb zwölf mit drei Kindern und sind willkommen!

00:30:37: Es war gar kein Problem.

00:30:38: Kommt rein, es gab sogar noch eine andere Familie mit kleinen Kindern die das hatten.

00:30:43: Und dann kriegste da sofort das leckerste Essen und bist herzlich willkommen!

00:30:48: Das

00:30:51: kannten wir so nicht.

00:30:52: Da merkt halt auch mal wie die Menschen auf einer Zuge gehen, weil zwei oder drei Jahre her waren wir am Rhein unterwegs hier in Deutschland und dann sind wir abends in einem pittoresken Örtchen am Rhein.

00:31:03: Es war irgendwie neunzehn Uhr, wir wollten was essen gehen.

00:31:07: Dann haben wir gesagt, nee, kriege ich das schon zu.

00:31:08: Neunzehn Uhr?

00:31:10: Also ja aber haben sie nicht irgendwie was?

00:31:12: Da kamen auch hier mal Kinder und ... dann wurden wir halt wieder weggeschickt.

00:31:18: Und also wenn ich dann das höre... Ich meine, ihr habt doch nicht irgendwie noch ... äh da gibt mir ein Stück Brot und ich weiß nicht, noch habt ihr noch irgendwas!

00:31:24: Also seid doch kreativ, seid doch gastfreundlich kommt doch auf uns zu.

00:31:30: war nicht so, dass diese Orte hier gerade irgendwie so komplett überbevölkert waren.

00:31:34: Es war sehr wenig los.

00:31:35: also es war jetzt auch nicht so das die Touristenmagneten waren.

00:31:38: Also ich dachte, seid doch froh, dass hier mal Gäste kommen aber das ist halt eine kulturelle Geschichte.

00:31:43: Das finde ich manchmal ein bisschen schade und dann werden einem so die Augen geöffnet wenn man in anderen Ländern unterwegs ist und sieht wie geht das?

00:31:50: Und das geht halt eben auch oftmals über diesen Kontakt mit dem Essen.

00:31:53: Das ist ja ein ganz großes Thema.

00:31:56: Ja

00:31:57: Fällt mir auch ein, jetzt erzähle ich noch ein bisschen.

00:31:59: Meine Familie kommt aus China und da ist also wenn man seine Zuneigung ausdrücken will dann macht man es übers Essen.

00:32:07: Da wird das nicht irgendwie in den Arm genommen wird man schon aber dann wird er ganz üblich gekocht und viel zuviel uns so und das haben wir erlebt als wir vor paar Jahren mal an diesem chinesischen Teil der Familie besucht haben Zwei Wochen lang nur Gästen.

00:32:23: Also es war wirklich das feinste Essen überhaupt, also jetzt nicht hier so süß und süß sauer oder einfach ein Traum.

00:32:30: Die chinesische Küche ist so vielfältig und so viel mehr als man hier kennt.

00:32:34: Das war wirklich Wahnsinn!

00:32:36: Und wir konnten auch uns alle gar nicht verständigen weil wir... Es ist eine lange Geschichte aber wir sprechen jetzt nicht fließend chinesisch und die Familie spricht auch kein Englisch.

00:32:46: Wir konnten uns eigentlich gar nicht verstehen über das Essen.

00:32:49: Wir hatten total viel Spaß.

00:32:51: Wir haben uns hintergefallen, was haben wir denn eigentlich die ganze Zeit gemacht?

00:32:53: Wir haben keine Ahnung gehabt aber es war die ganze Stimmung.

00:32:56: Also frag ich mich nicht.

00:32:58: Und das ist genau dass man so zusammenkommt übers Essen und dann auch ohne Worte sich verständigen kann.

00:33:03: also wir hatten das zum Beispiel in Polen.

00:33:05: Wir wollten südlich von Krakow erst und in Kraków sprechen die Leute schon Englisch weil es sehr touristisch ist.

00:33:10: Aber südliche von Karkow sprach keiner englisch nichts nader.

00:33:15: Wir waren nur über diese Handys verständigt mit einer Sprache.

00:33:19: Aber wir waren aus dem Bauernhof und der Vermieter kam dann jeden Tag rüber, hat irgendwas Kleines gebracht was zum Essen.

00:33:24: Einmal hatte er für uns einen Riesen-Topf gebracht den wir überm Feuer grillen durften und da haben wir uns auch erst mal völlig missverstanden weil die Sprachsoftware auch manchmal blödsinn erzählt hat.

00:33:32: Es sagt immer wollte in der Autowerkstatt ne, nee, wir wollen eigentlich nur essen als man.

00:33:36: total viel.

00:33:37: aber da wirklich sind wir ja auch.

00:33:39: übers Essen haben wir ohne Worte verständigt.

00:33:41: das war toll

00:33:43: wundervoll.

00:33:45: Welche Länder haben euch denn überrascht?

00:33:47: Ich nehme jetzt schon an, ich ahne die Antwort aber erzählst doch noch mal.

00:33:53: Ja eigentlich sind es die Länder in denen man davor noch nicht war und weil gerade wenn das Essen angeht also dass man in Frankreich gute Ausnahmen bekommt gute Pizza und Pasta.

00:34:01: Das ist dann sehr schön, aber es überrascht und verwundert einen.

00:34:04: Aber

00:34:05: keine Einschubstilien haben wir auch noch tolle Erlebnisse gehabt zum Beispiel dass man da früher mit Meerwasser gekocht hat und wir auch jemanden gelernt haben der dieses Meerwasser jetzt wieder rein nicht und an Spitzenköche verkauft.

00:34:15: das war mir auch neu.

00:34:16: Da gab's auch ganz tolle regionale Unterschiede.

00:34:18: Das stimmt gibt es auf jeden Fall nur in Ländern wie Polen oder Albanien in denen man keine Ahnung hat was da überhaupt gegessen wird.

00:34:27: Da is die Aufregung natürlich am größten

00:34:29: Genau, einfach gar nicht weiß.

00:34:32: Und wir haben da auch so viel gelernt über die Geschichte des Landes.

00:34:34: also in Krakow waren wir länger mal unterwegs mit so einem Food Guide und haben dann aufwärts gestellt.

00:34:40: okay die essen hier super Cremeschnitte und Torte einfach weil die Österreicher lange ein Teil von Polen besetzt hat also wieder sowas geschichtlich ist und die österreicher dann kamen die Beamten mit den Soldaten gleich mit und dann wollten sie ihr Kaffee aus.

00:34:51: da haben.

00:34:52: seitdem diese tollen süßen Dinge Genau.

00:34:55: Ja, oder dass in Albanien bis vor kurzem in Tirana der Hauptstadt etwa achtzig Prozent aller Restaurants italienisch waren liegt eben an der sozialistischen Vergangenheit die dazu geführt hat das viele Albaner nach Italien geflogen sind dort in Restaurants gearbeitet haben zurückgekommen sind ein Restaurant aufgemacht haben.

00:35:12: Das hat unsere Theorie von der ich am Anfang sprach dass man in den Küchen und Töpfen mehr lernen kann als aus vielen Schulbüchern total bestätigt.

00:35:20: Ja, es ist ja auch so.

00:35:21: Ich glaube wenn du mal die Menschen fragst, also Albanien hatte in den letzten Jahren nochmal ein bisschen einen kleinen Reiseheim abbekommen.

00:35:29: aber finde Albanien oder auch Polen das ist unser Nachbarland.

00:35:32: Das haben so wenig Menschen auf dem Schirm und ich weiß nicht wie habt ihr Polen wahrgenommen?

00:35:38: Wo wart ihr da unterwegs?

00:35:39: aus den Krakow in der Region?

00:35:41: Südlich von Krakau in Kraków sind wir hoch ans Meer geredet.

00:35:45: Wie lange waren wir in Polen?

00:35:48: Drei Wochen.

00:35:49: Es war super interessant, weil wir gemerkt haben, wir wissen geschichtlich überhaupt nichts mehr über Polen.

00:35:53: Wir haben das irgendwann im Geschichtsunterricht so ein bisschen gehabt aber so richtig dass Polen mal zwei Jahrhunderte von der Landkarte verschwunden war und daher der Spruch kommte noch ist Polen nicht verloren, wusste ich nicht!

00:36:05: Das haben wir dann gelernt bei einer Stadtführung in Krakau diese Geschichte unseres Nachbarlandes.

00:36:12: Wir hatten das nicht auf dem Schirm und fanden es dann total spannend.

00:36:16: Da auch, sah auch ein bisschen ähnlich aus wie Deutschland.

00:36:19: Ja, landschaftlich total!

00:36:20: Und dann fährst du da über die Autobahn Richtung Norden und denkst immer wieder okay und hier sind unsere... ist die Generation unserer Großväter vor gar nicht allzu langer Zeit mit Panzern- und Gewehren durchmarscht.

00:36:32: Furchtbar!

00:36:35: Ja, das finde ich eh total... Ich weiß nicht, vielleicht liegt's auch daran dass wir halt in westdeutschland also im westen deutschlands nicht aufgewachsen sind und nach polen hat also wir haben halt immer von köln aus bis zu schnell irgendwo in belgen holland frankreich und so weiter so die orientierung Richtung ostwald einfach ein weiter weg.

00:36:55: aber wenn ich mal um mich umhöre wann hat unheimlich viele oder wenig menschen in polen dabei ist?

00:37:01: es fand ich total schön dass er auch hier die osteekriste oder so und dann gerade mit der geschichte und so.

00:37:07: also ich meine das gehört ja auch.

00:37:11: Wir waren ja quasi sehr eng verbunden.

00:37:13: Das geht irgendwie so ein bisschen unter und ich finde es schade, dass man das so selten halt irgendwie mitbekommt.

00:37:18: Deswegen findest du gut, dass ihr da wart und da auch mal so ein bissel Zeit verbracht habt.

00:37:23: Ja, das hat uns auch total interessiert.

00:37:25: Ich komme aus Aachen und mich hatte nicht so offen geschirmt.

00:37:28: wir waren auch in Richtung Westen orientiert.

00:37:31: War bei mir ganz genauso und ich glaube, das liegt einfach noch daran, dass die Generation unserer Eltern für sie war das hinter dem Eisenden Vorhang lange Zeit?

00:37:39: Und auch selbst als der weg war, waren er in den Köpfen glaube ich einfach noch dahingehend da zum Urlaub machen.

00:37:46: Fuhren wir nach Frankreich Italien und Spanien doch nicht nach Polen!

00:37:50: Das war einfach nicht in den Köpfen immer noch nicht.

00:37:52: Aber lohnt sich auch total.

00:37:53: Auch essensmäßig.

00:37:55: Super.

00:37:57: Ja habt ihr sonst noch irgendwie so ein Reise-Tipp?

00:37:58: Weil ich habe du was eben angefangen... Ich kenne es halt auch wenn man's fragt Ihr wart so viel unterwegs und welches Land war denn das schönste Land?

00:38:08: Dann fange ich dann immer an und sage, ja, das war schön.

00:38:11: Das war schön!

00:38:12: Das war aber auch noch schön.

00:38:13: Und da geht es weiter und ich finde glaube ich... Man muss immer das Beste aus dem Land machen.

00:38:18: Ich glaube jedes Land oder jeder Ort hat irgendwie was für sich und wenn man sich darauf einlässt und es eben nicht vergleicht, dann hat man immer eine schöne Zeit gerade, glaube ich.

00:38:27: Wie ihr seht, wenn ihr gerade einen Jahr lang am Stück reißt Dass man nicht anfängt zu vergleichen, nachguck mal hier da.

00:38:33: Letzte Woche in dem Land war es noch viel schöner als hier und hier ist ja viel teuerer und hier sehr viel kälter.

00:38:37: Sondern dass man sich darauf einlässt weil sonst glaube ich hat man auch keinen Spaß und keine gute Zeit.

00:38:43: Nein!

00:38:43: Und auch wenn man längere Zeit an einem Ort ist, man bleibt ja trotz allem nur an der Oberfläche.

00:38:49: also Griechenland haben wir in zwei Monaten wirklich relativ gut kennengelernt.

00:38:54: Aber ich maße mir jetzt nicht an, einen Urteil über Polen fällen zu können.

00:38:58: Nachdem wir drei Wochen dort waren oder auch in Schweden waren wird es etwas länger als vier Wochen.

00:39:03: aber das sind ja alles nur Einblicke die wir haben und deswegen möchte ich nicht sagen dieses Land ist so und das land ist so.

00:39:11: Es gab überall Highlights und das fanden wir auch toll.

00:39:14: jedes Land hat er so seinen eigenen Charme Und es ist so toll dass wir in Europa aus so reisen können.

00:39:21: Wir waren ja auch zum Schluss, wir waren in Schweden.

00:39:22: Wir wollten eigentlich in Schwedern aufhören beim Midsommer und haben immer geträumt von Mittsommernacht.

00:39:26: Ich hatte ja immer diese komische Vorstellung, dass man im Mittsommer in der Nacht da tanzt, aber die tanzen ja tagsüber.

00:39:35: war auch total toll.

00:39:36: Und dann haben wir gesagt, sollen wir jetzt schon umdrehen?

00:39:38: Und dann dachten wir, nee, wir sind noch nicht so weit und sind dann eben noch weiter nach Norwegen gefahren.

00:39:42: Da hatte ich überhaupt keine Ahnung von.

00:39:44: Wir waren geflasht von der Natur.

00:39:45: also sowas haben wir noch nie erlebt dass man dann irgendwie losfährt auf einmal ist da wieder ein Fjord im Weg muss mal wieder die Fähre nehmen.

00:39:52: Wir haben uns auch immer gewundert auf dem Navi.

00:39:54: warum dauert das immer so lange bis man da dreieinhalb Meter überwunden hat liegt einfach an den vielen Fjorden unter Natur des Landes.

00:40:01: und so hatte jedes Land seine Und klar, wir können viele Tipps für jedes Land geben.

00:40:07: Ja ich glaube auch.

00:40:09: Aber darüber berichtet ihr ja auch ne?

00:40:11: Genau.

00:40:13: Also in eurem Buch... Ihr habt ein Buch geschrieben.

00:40:17: Genau.

00:40:17: Ihr

00:40:17: habt einen Blog, sag ich, ihr habt ein Blog.

00:40:20: Ja, wir haben ein Blog

00:40:21: und ihr habt einen Podcast.

00:40:23: Genau!

00:40:24: Da berichten wir über alle Länder, in denen wir waren und jetzt wohnen wir ja... Wir sind ja noch nicht zurückgekommen nach Tauftins Union ja noch in Südfrankreich Und dort berichten wir jetzt auch, was es hier an S&W kann.

00:40:37: Natürlich können jetzt viel tiefer reingehen, weil wir von der Art und Weise hier sind.

00:40:42: Da berichten mir auch, Was gibt's hier zu essen?

00:40:44: Was ist die eine Dorfkneipe und finden Tausende Geheimtipps und können auch mal ankommen ein bisschen.

00:40:49: Also wir führen das Ganze weiter auf unserer Website und im Podcast.

00:40:53: Dann kann man uns da folgen.

00:40:54: Wir haben aber auch ... Weil uns immer wieder Leute gefragt haben wie dich ja auch.

00:40:59: Was sind denn die Geheimthippen?

00:41:01: Eine kleine Auswahl an absoluten Geheimtipps zusammengestellt, die man in keinem Reiseführer findet.

00:41:07: Die gibt es bei uns auf der Homepage.

00:41:08: Da kann man sich mal die Sicht holen.

00:41:10: Wir verlinken das erstmal ins Show-Nutz damit ihr auch also nicht ihr, sondern ihr kennt's ja, sondern ich liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, dass sie auch finden können und da einmal ein bisschen stöbern könnten.

00:41:22: Jetzt ist Ende der Reise quasi noch nicht in Sicht war.

00:41:26: Ihr habt schon gesagt, ihr seid jetzt in Südfrankreich gelandet.

00:41:29: Die kamst dazu.

00:41:31: Und was sind so eure Pläne jetzt?

00:41:35: Wir waren eben noch nicht bereit und es war so schwierig zu überlegen, gehen wir zurück nach Bayern.

00:41:39: Gehen wir wieder in dieses alte Schuhsystem rein dann aber auch überlegt ja gut woanders hin in Deutschland wussten wir jetzt auch nicht genau wohin.

00:41:46: und dann dachten wir eigentlich eine Sprache ist ja toll für Kinder wenn die irgendwo mal sind.

00:41:53: Dann haben wir gedacht, okay.

00:41:54: Wir haben da so eine tolle kleine alternative Schule gefunden an dem Fuß der Pyrenäen und wir probieren das jetzt einfach nochmal aus.

00:42:00: Wir lassen uns mal drauf ein.

00:42:01: Das ist ja dann so richtig auswandern, so halbauswandern.

00:42:06: Also

00:42:07: ich pendle

00:42:07: immer noch... Und also wir haben uns einfach in Norwegen dann mal mit einem Glas Wein.

00:42:12: Es war Tag hell, abends um elf.

00:42:14: Wir sind über dem Fjord gesetzt und sind die ganzen Länder der Reise durchgegangen.

00:42:18: Wo können wir es uns denn vorstellen?

00:42:20: Weil wie gesagt, die Rückkante nach Deutschland haben wir nicht gefühlt.

00:42:23: Wir hätten in das gleiche Haus ohnehin nicht zurückgekommen.

00:42:27: Und wo sich eigentlich alle am wohlsten gefühlten waren Griechenland.

00:42:31: aber wir dachten okay eine komplett neue Sprache für alle plus fremde fremdes Alphabet Das ist eine Umgebung zu weit.

00:42:39: Und dann sind wir eben in Frankreich hängen geblieben.

00:42:42: Weil wir uns auch nach dieser Reise eben nicht vorstellen konnten, in ein Land zu gehen... weil wir uns nach der Reise nicht vorstellen könnten, wo man gut essen und trinken kann.

00:42:52: und Norwegen die Natur fantastisch.

00:42:55: aber das Essen, das Alltagsessen es gibt diese Fine Dining Bubble die ist sensationell Aber das Alltagessen kompliziert.

00:43:04: Wir hätten auch nach Spanien gehen können, wir haben ja auch sehr gereizt.

00:43:10: Das war jetzt ein bisschen auch Zufall aber die Gegend ist fantastisch.

00:43:14: Wir finden sie total schön bei den Kataraburgen.

00:43:17: Du hast ja vorhin gesagt dass ihr auch schon in Karkasson wart, weit entfernt von uns sind tolle Natur.

00:43:24: Hier unser kleiner Ort hat zweimal die Woche frischen Markt.

00:43:28: Wo

00:43:28: alles gibt's?

00:43:29: Zehn zwölf Restaurants ist alles da!

00:43:31: Also

00:43:31: Ihr Wurther ist eher ländlich.

00:43:33: Ja, sehr ländlich.

00:43:34: Ja das ist sehr lindlich.

00:43:35: in Frankreich gibt es so Einstufungen der Regionen und wir wohnen die als hyperrural also hyperländlich gilt.

00:43:42: Trotzdem ist aber viel los!

00:43:44: Wie gesagt zweimal über dem Markt.

00:43:45: Das

00:43:45: ist keine Abdeckung der Region, die Menschen machen sich hier selber nett und wir haben es auch kulinarisch sehr interessant, das sind ungefähr einen Viertelstunden sind wir am Mittelmeer In die eine Richtung in die andere Richtung.

00:43:55: in einer Stunde Fahrzeit sind wir auf eighteen hundert Meter in den Bergen Regionen, wo diese beiden Dinge zusammenkommen.

00:44:01: Meer und Berge sind kulinarisch finde ich immer sehr spannend.

00:44:06: Ja Mensch das klingt ja toll!

00:44:08: Das heißt ihr wollt aber auch erst mal da bleiben?

00:44:11: Und schauen

00:44:14: wir... Wir haben natürlich auch noch Familie in Deutschland alles also wir sind doch nicht am Ende der Reise.

00:44:26: Das werden wir auf jeden Fall verfolgen Block und dem Podcast.

00:44:31: Und vielleicht noch mal als abschließende Frage, welches Gericht ist euch denn so spontan am ehesten Erinnerung geblieben von euren vielseitigen Erfahrungen auf der Reise?

00:44:44: Gibt es da was?

00:44:45: Soll ich anfangen?

00:44:45: Ja.

00:44:46: Also ich muss sofort denken an die Ferme de la Rochotte im Burgund.

00:44:50: dort kocht seit über zwanzig Jahren Fred Menorge.

00:44:54: Heute ist diese Farm to Table und knows total Geschichte ja überall.

00:44:58: Aber er sagt, er war damals eigentlich der Erste in Frankreich, der das gemacht hat.

00:45:02: Und als Hauptgang gab es Fleisch.

00:45:07: Das war ein Guseiserner Topf, der auf den Tisch gestellt wurde.

00:45:10: Darin waren verschiedene Stücke von Geflügel und vom Schwein.

00:45:15: Ich habe noch nie so einen Fleisch gegessen Weil seine Geflügel werden drei bis vier Jahre alt bevor die geschlachtet werden.

00:45:23: Bis dahin haben sie ein sehr gutes Leben, Essen gut und das ist fest dieses Fleisch.

00:45:28: Das schmeckt nach was Ich konnte nicht mehr aber ich habe trotzdem alles aufgegessen weil ich dachte dass es wäre eine Sünde dieses Tier Was mich gestorben ist hier jetzt dann auch von nur irgendwas zurückgehen zu lassen.

00:45:42: das hat mich tief tief berührt.

00:45:44: dieser dieser Besuch und dieses essen

00:45:45: Ja und ich denke auch an Albanien, wo wir auf dieser Farm waren mit die Izanave das Feenland.

00:45:51: Wo wir da mittags saßen und ein Menü gegessen haben für fünfzehn Euro weil er hält ist sehr billig der Koch Altenprenger damit auch wirklich jeder kommen kann und zwar selbst gemacht diese Börek gefüllt mit Schafskäse eingelegte Okraschoten Käse aus der Farben Kuchen alles das Granat Apfelsaft Das fand ich einfach großartig.

00:46:14: Und von Gerichten, die ich vorher nicht kannte?

00:46:16: Oder das Weingut Aslanes in Griechenland, wo eben unser Freund Ernestis einen Besuch für uns organisiert hat und wir kamen da an und es musste spontan umgedeckt werden weil es anfing zu regnen.

00:46:25: dann saßen wir im Weinkeller.

00:46:27: der Winzer hat fast ein Meter langen Blufisch für uns gegrillt.

00:46:31: Die Mutter hatte den ganzen Vormittag in der Küche gestanden um die Vorspeisen zu machen und irgendwann kam so nebenbei raus Ja... Der Winzer heute Geburtstag Und wir waren trotzdem als Gäste selbstverständlich ausgeladen und haben da zwei, drei Stunden gegessen und getrunken.

00:46:46: Das interlasst immer noch ein ganz warmes Gefühl.

00:46:49: Ja!

00:46:51: Mann ja vielen Dank Klasse dass ihr da war und davon berichtet habt.

00:46:55: ich finde es auch einen wirklich nochmal interessanten Zugang sich das auch mal bewusst zu machen.

00:47:00: dass man über die Küche ein Land erkunden kann war mir persönlich gar nicht so bewusst.

00:47:05: Ich habe es halt immer so mitgenommen, aber da nochmal vielleicht ein bisschen mehr Bewusstsein drauf zu legen, finde ich total spannend.

00:47:11: Ja vielen Dank Anna und Patrick, dass ihr zu Gast wartet über eure kulinarische Europareise berichtet habt!

00:47:19: Und ja, ich wünsche euch erstmal alles Gute.

00:47:21: wir hören voneinander und schauen was ihr noch so treibt in nächster Zeit auf euren Reisen.

00:47:27: Vielen Dank!

00:47:31: Ja, vielen Dank Anna und Patrick nochmal für diese tollen Einblicke in eure kulinarische Europareise.

00:47:38: Und wenn euch liebe Zuhörerinnen und Zuhöhrer diese Episode gefallen hat dann abonniert doch unseren Kanal!

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00:48:02: Tschüss.